Samstag, 13. September 2014

330

Ich hab mir überlegt das ich wahrscheinlich bei Teil 350 aufhören werde... :)

Aber jetzt eine Sache zu diesem Teil:
Er ist zwar nicht so besonders gut oder spannend, aber trotzdem hat mich das beim schreiben alles irgendwie an meinen Opa erinnert.
Er hatte am 3.9 seinen zweiten Todestag und ich vermisse ihn so sehr :(
Er war lange krank, hatte Kehlkopf Krebs und schmerzen, aber es ist trotzdem schwer zu ertragen das er nicht mehr bei uns ist.

Und ich hasse mich immer noch selbst das ich ihn nicht im Krankenhaus besucht hab, kurz bevor er gestorben ist.
Aber ich glaub wenn ich jetzt nochmal die Chance dazu hätte, würde ich es trotzdem nicht machen.

Ein Paar Tage bevor er nämlich ins Krankenhaus gekommen ist, haben meine Oma und mein Opa uns besucht.
Und diese Bilder bekomme ich nie wieder aus meinem Kopf.
Wie blass er war und wie sehr man ihm seine Schmerzen angesehen hat.
Als wir da neben ihm saß, hab ich geweint.
Und jedesmal wenn ich wieder daran denke tu ich es auch.

Das alles interessiert uch wahrscheinlich überhaupt nicht, aber es tat mal ganz gut es aufzuschreiben..... <3

230:



Miley sah jetzt zu mir rüber. "Naja...ich bin dann mal duschen!"
Schnell sprang ich auf und lief nach oben.
In 'unserem' Zimmer suchte ich mir ein Hemd und eine Hose raus, Unterwäsche und Socken natürlich auch und ging dann ins Bad.
Jedesmal bevor ich mich hier auszog überprüfte ich nochmal ob ich wirklich abgeschlossen hatte.
Das eine mal als Miley´s Oma mich nackt gesehen hatte, reicht mir wirklich! Einmal war mehr als genug.

>Miley´s Sicht<

"Ach, die Fotos sind doch niedlich. Ist doch nicht so schlimm das er die gesehen hat."
"Doch."
"Mama" schrie Maxi lachend. Meine Oma übergab ihn mir und räumte dann das Fotoalbum weg.
Dabei fiel eins der Bilder auf den Boden.
Das Telefon klingelte und meine Oma ging ran und lief dann telefonierend in die Küche.

Ich beugte mich zusammen mit Maxi runter und hob das Bild auf.

Mein Opa und Ich.
An den Tag erinnere ich mich noch ganz genau.
Mein Bruder und ich hatten draußen im Matsch gespielt.
An dem Tag regnete es ganz doll, deswegen war ich die nächsten Tage auch krank.
Iregdnwann wollten Jackson und ich über einen Zaun klettern um auf unsere große Pferdekoppel zu kommen.
Er schaffte es und dann war ich dran.
Ich rutschte aber auf dem nassen, etwas morschem Holz Zaun aus und landete im Matsch.
Mein Opa kam sofort angerannt und tröstete mich. Keine Minute später konnte ich schon wieder lachen.
Er nahm mich und meinen Bruder mit rein und meine Oma stellte mich unter die Dusche.
Als ich fertig war, und meine Haare halbwegs wieder trocken waren aßen wir alle zusammen meine lieblings Cornflakes.

Mein Opa schaffte es immer mich sofort wieder zu beruhigen.
Er war der liebste und tollste Mensch der Welt.
Klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch, vielleicht soar pervers, aber Basti hatte sehr viel änlichkeit mit ihm.
Die Art wie er mich in den Arm nahm wenn ich traurig bin.
Wie Basti sich immer um mich kümmerte wenn ich krank war.
Er sagt mir jeden Tag das er mich liebt- das hatte mein Opa auch immer gemacht.
Der Humor.
Deshalb fühlte ich mich wohl immer so beschützt und geborgen bei meinem Bascht.

Meine Oma kam wieder ins Wohnzimmer und ich versteckte das Bild schnell in meiner Hosentasche.
"Alles gut bei dir Schätzchen?" "Ja, hab mich nur erschrocken das du wieder hier im Raum bist."
"Ich geh mich dann mal schnell umziehen, wenn ihr fertig seid, können wir los."
"Ja okay, ich geh Maxi dann auch mal was anziehen und meine Haare föhnen."
Sie nickte und schon ging ich nach oben.
Basti stand immer noch unter der Dusche, das hörte ich als ich am Badezimmer vorbei lief.


Ich setzte Maxi auf´s Bett, holte das Bild aus meiner Tasche und setzte mich dann daneben.
Ich vermisste meinen Opa sehr.
Ich wünschte er wäre jetzt hier und könnte Basti und unseren super süßen Sohn kennenlernen.
Aber das würde er nie. Er würde genauso wenig wie meine Mutter jemals die 2 wichtigsten Menschen in meinem Leben kennen lernen.
Meine beiden Jungs die ich über alles liebe.
Für die ich alles tun würde.
Die, die mein Leben so schön machten.

Maxi´s Hand war plötzlich auf meiner.
Ich sah zu ihm und sein Lächeln war so süß.Es munterte mich ein wenig auf.
"Du weißt gar nicht wie sehr ich dich liebe!"
Ich nahm ihn hoch, drückte ihn ganz fest an mich und fing an zu weinen...







Kommentare:

Heyoo! :)
Würde mich über Rückmeldung freuen :)